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Unser Konzept

zur Umsetzung der pflegerischen, sozialen und kulturellen Betreuung der Bewohner sowie der organisatorischen Abläufe im Altenpflegeheim

Seniorenresidenz Pflege mit Herz
Petra Schreiter GmbH
04746 Hartha Straße des Friedens 10

Das Pflege- und Betreuungskonzept definiert die pflegerischen Leistungen und das Betreuungsangebot in der Einrichtung. Es ist Handlungsorientierung der am Pflege- und Betreuungsprozess beteiligten Mitarbeiter. Das Konzept erklärt die auf den Pflegebedürftigen ausgerichteten Handlungs- und Interaktionszusammenhänge. Es präzisiert Zielsetzungen und regelt Organisation und Arbeitsweise der in der Einrichtung tätigen Mitarbeiter. Der Pflegeablauf orientiert sich an den Wünschen, Zielen, medizinischen Notwendigkeiten, Ressourcen des Pflegebedürftigen und dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit.

Es beinhaltet:

  1. Aussagen zum angewandten Pflegemodell
  2. die Ablauforganisation des Pflegesystems
  3. die Beschreibung des Pflegeprozesses incl.
    1. soziale Betreuung
    2. hauswirtschaftliche Versorgung
    3. Hygienemanagement, Infektionsprävention, MRSA
  4. die innerbetriebliche Kommunikation
  5. das Qualitätsmanagementsystem
  6. die Leistungen und Zusatzleistungen des Unternehmens
  7. die soziale Betreuung und therapeutische Angebote
  8. die hauswirtschaftliche Versorgung
  9. die Regelung der Kooperation
  10. die personelle, räumliche und sachliche Ausstattung

1. Das Pflegemodell      |nach oben|

Pflegemodelle sind der Versuch, die Wirklichkeit der Pflege in der Wirklichkeit ihrer Umgebung in ein überschaubares und handhabbares Konzept zu bringen.
Unseren pflegerischen Handlungen liegt das "Modell der fördernden Prozesspflege" nach Monika Krohwinkel zugrunde.

Es umfasst:

Wir setzen diese AEDL mit folgendem Verständnis um:

Kommunizieren
Kommunikationsmittel sind Sprache, Mimik, Gestik, Haltung, Bewegung und Berührung. Es ist daher notwendig, gefundene oder früher erkannte Kommunikationsmöglichkeiten zu dokumentieren, die Reaktionsfähigkeit des Bewohners zu fördern, den Kontakt zu Angehörigen aufrecht zu erhalten bzw. zu unterstützen und Hilfsmittel einzusetzen.

Sich bewegen
Bewegung ist für den menschlichen Körper eine lebensnotwendige Aktivität, die alle Körperfunktionen stimuliert. Sie umfasst die Fortbewegung, das Training des Bewegungsapparates und des Herz-Kreislauf-Systems, um die aktive Teilnahme am Leben zu fördern und weiter auszubauen.

Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten
Die Körpertemperatur ist eine lebenswichtige Funktion und muss konstant gehalten werden. Ebenso gehören Atmung, Herz- und Kreislauffunktionen zu diesen Funktionen. Ihnen kommt eine besondere Bedeutung zu. Sie sind deshalb mit ständigen Kontrollen zu überwachen. Neben der Hilfe bei akuten Problemen gehören präventive Maßnahmen oder Informations- und Beratungsleistungen dazu.

Sich pflegen
Die Körperpflege und der Schutz des Körpers erfolgen unter hygienischen Bedingungen nach den Bedürfnissen der Bewohner und unterstützen deren Wohlbefinden.

Essen und trinken
Die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme ist ein physiologisches Bedürfnis und hat großen Einfluss auf das Wohlbefinden des Menschen. Die individuellen Kostansprüche und Essgewohnheiten des Pflegebedürftigen müssen - wenn notwendig unter Einbeziehung der Angehörigen - umfassend eruiert und berücksichtigt werden.

Unsere Pflegemaßnahmen legen besonderen Wert auf die Reduzierung der Mangelernährung und Flüssigkeitsunterversorgung der älteren Menschen.

Ausscheiden
Ausscheidungen sind physiologische Bedürfnisse und Grundvoraussetzungen für einen normalen funktionierenden Organismus. Die Regulierung der Blasen- und Darmfunktion wird durch uns nach pflegerischen Erfordernissen und ärztlichen Verordnungen unterstützt.

Die Verborgenheit und das Schamgefühl des Bewohners werden dabei respektiert.
Zu den weiteren pflegerischen Aufgaben gehört die Sicherstellung der Körperfunktion Ausscheidung, die Anwendung von vorbeugenden und verhütenden Maßnahmen, die Unterstützung bei der Ausscheidung sowie die Förderung der Akzeptanz bzw. den Umgang mit künstlichen Ausscheidungsorganen.

Sich kleiden
Die Kleidung dient dem Schutz des Körpers und ist Ausdruck der Persönlichkeit. Wir unterstützen die Würde des Menschen durch ein selbst bestimmtes Kleiden.

Ruhen und schlafen
Ruhen und schlafen haben eine wesentliche Bedeutung für die subjektive und objektive Lebensqualität. Aktivitäten im Tagesablauf gehen bei Schlafstörungen mit verminderter Leistungsfähigkeit einher. Deshalb wird bei der Planung und Ausführung der Pflegeleistung auf diesen Aspekt besonderst geachtet.

Sich beschäftigen
Eine freundliche Umgebung und ein verlässlich strukturierter Tagesablauf wirken angst- und stressmindernd. Farb- und Formgebung und ein angenehmes Raumklima beeinflussen das Wohlbefinden. Beschäftigungen, die den physischen und psychischen Bedingungen entsprechen, und Hilfen durch die Pflegekraft fördern die geistige und praktische Beweglichkeit. Sie bereiten auch Freude. Lieblingsbeschäftigungen sind zu erfragen und aufzugreifen.

Sich als Frau oder Mann fühlen
Menschen in belastender Situation, deren Selbstbildnis bedroht ist, bedürfen des besonderen Schutzes ihrer Intimsphäre und der Wahrung ihrer Geschlechtsidentität.

Für eine sichere Umgebung sorgen
Um dem Bewohner Sicherheit zu vermitteln, bedarf es eines besonderen Einfühlungsvermögens des Pflegepersonals gegenüber dem Bewohner und seinen Angehörigen. Dieses Vertrauen kann durch eine ruhige Stimme sowie verstehendes Berühren gegeben werden. Auch das Schaffen einer angenehmen Raumatmosphäre, welche durch Licht, Farben und freundliche Materialien erzeugt werden kann, trägt zum Wohlgefühl und damit zur Sicherheit des Bewohners bei.

Soziale Bereiche des Lebens sichern und mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen
Ständig pflegerische Hilfe bedeutet für die meisten Menschen veränderte Lebensbedingungen. Das Leben muss also unter den veränderten Bedingungen neu gestaltet werden. Bei dieser Neugestaltung können Pflegende dem Pflegebedürftigen behilflich sein.

Die Pflege erfüllt demnach 5 Funktionen, wobei keine dieser Funktionen isoliert betrachtet werden darf.

  1. Aktivitäten des täglichen Lebens unterstützen oder stellvertretend übernehmen.
  2. Mitwirkung bei präventiven, diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
  3. Mitwirkung an Aktionen und Verhütung von Krankheiten und Unfällen. Erhalt/Förderung der Gesundheit.
  4. Mitwirkung bei der Verbesserung der Qualität und der Wirksamkeit der Pflege und der Weiterentwicklung des Berufs.
  5. Begleiten in Krisensituationen und während des Sterbens.

Für das Personal ist es deshalb wichtig:

Während des Pflegeverlaufs wird der Bewohner positive und negative Erfahrung verarbeiten müssen.

Negative Erfahrungen können sein:

Positive Erfahrungen sind:

Pflegende müssen ermutigen und aktivieren, aber im Sterbeprozess auch trösten können. Sie müssen beim Abschied, Trauer und Tod mit Bewohnern und Angehörigen angemessen umgehen können und jederzeit die Würde des toten Körpers wahren. Dafür müssen sich Pflegende aktiv mit ethischen Fragen auseinandersetzen und Bewältigungsstrategien entwickeln. Das zentrale Interesse der Pflege ist der pflegebedürftige Mensch. Die pflegende Person ist eingeschlossen.
Wir gehen davon aus, dass auch der Pflegebedürftige in der vollstationären Pflege das Potential zur Entwicklung, zum Wachstum und zur Selbstverwirklichung in sich trägt.

Seine Umgebung wird ganzheitlich betrachtet und als wichtige externe Komponente für Leben, Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen angesehen. Umgebung sind andere Menschen, aber auch andere Lebewesen.

Darüber hinaus gehören zum Konzept auch ökologische, physikalische, materielle und gesellschaftliche Faktoren, welche Leben, Gesundheit und Krankheit nicht als Zustand, sondern als dynamischen Prozess definiert.

Aus unserem ganzheitlichen Verständnis heraus werden Gesundheit und Krankheit nicht als Zustand, sondern als dynamischer Prozess definiert. Diese Sichtweite ermöglicht es uns, die Fähigkeiten des Menschen herauszufinden und zu stützen.
Im Zentrum der pflegerischen Zielstellung steht der Teil der Gesundheit, der vom betroffenen Menschen selbst als Wohlbefinden und Unabhängigkeit erfahren wird.

Ausgangspunkt unserer pflegerischen Handlungsprozesse sind die Bedürfnisse, Probleme, Wünsche und Fähigkeiten des pflegebedürftigen Menschen und ihre Auswirkungen auf seine Unabhängigkeit und sein Wohlbefinden.

Seine Umgebung wird ganzheitlich betrachtet und als wichtige externe Komponente für Leben, Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen angesehen.
Aus unserem Verständnis heraus werden Gesundheit und Krankheit nicht als Zustand, sondern als dynamischer Prozess definiert.
Diese Sichtweise ermöglicht es, die Fähigkeit und Ressourcen des Menschen herauszufinden und zu unterstützen.

2. Das Pflegesystem      |nach oben|

In unserem Altenpflegeheim wird die fördernde Prozesspflege als Bezugspflege angewandt. Darunter verstehen wir die nachvollziehbare, schriftlich festgelegte Zuordnung von Pflegebedürftigen zu bestimmten Pflegemitarbeitern, die in der Liste Bezugspflege dargestellt ist. Im Rahmen der personellen Möglichkeiten werden die Bewohner von den ihnen zugeordneten pflegerischen Bezugspersonen kontinuierlich, individuell und umfassend betreut. Bezugspersonen sind der erste Ansprechpartner des Bewohners und seiner Angehörigen und für alle seine Belange zuständig. Die Bezugsperson ist für die Führung der Patientendokumentation verantwortlich. Eine Änderung der Bezugsperson ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Pflegefachkräfte sind für die Steuerung des Pflegeprozesses verantwortlich. Sie leiten die Pflegekräfte an und stellen sicher, dass diese entsprechend der Pflegeplanung arbeiten. Zu ihren Aufgaben gehören:

Die Aufbauorganisation unseres Unternehmens ist in einem Organigramm verdeutlicht. Die Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Kompetenzen und Befugnisse einer jeden Stelle sind in den Stellenbeschreibungen festgelegt.

Die Versorgungssituation und die personelle Zusammensetzung werden jeweils zum 15. eines jeden Monats entsprechend dem Personalschlüssel und dem Pflege- und Betreuungsbedarf erfasst und aktualisiert.
Aus der Versorgungssituation ergibt sich ggf. ein Weiterbildungsbedarf für die Mitarbeiter.

Die Dienstplanung erfolgt unter der Beachtung der Versorgungssituation und der Personalzusammensetzung entsprechend dem Personalschlüssel.

3. Der Pflegeprozess      |nach oben|

Der Pflegeprozess besteht aus vier sich gegenseitig beeinflussender Phasen, die im PDCA-Zyklus dargestellt werden:

P = Plan Planung, Ist-Analyse, Pflegeziele und Maßnahmen
D = Do Durchführung, kreative Umsetzung der Pflegeplanung
C = Check Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahme
A = Act Auswertung, Soll-Ist-Analyse und Anpassung der Maßnahme

Erhebung
Der Pflegeprozess beginnt mit der Anfrage zur Aufnahme in unsere Einrichtung und wird durch ein ausführliches Informationsgespräch durch die Heim- oder Pflegedienstleitung realisiert.

Vor Entscheidung der Heimleitung über eine Aufnahme, erfolgt in der Regel ein Hausbesuch beim Antragsteller, um den Ist-Zustand des Pflegebedürftigen zu ermitteln und sein Wohnumfeld einschließlich Angehöriger kennen zu lernen.

Der Einzug in unsere Einrichtung ist in der Verfahrensanweisung Heimeinzug verbindlich festgelegt. Verantwortlich für die Phase des Einzugs sind die Heim- und, die Pflegedienstleitung.

Das Einzugsgespräch dient dem weiteren gegenseitigen Kennenlernen und der Erfassung wesentlicher Ausgangsdaten und Informationen zum Bewohner.
Diese bilden die Grundlagen für die vorläufige Pflegeplanung. Nach dieser erfolgt bis zum Abschluss der Pflegeanamnese/Ist-Erhebung und der Fertigstellung der ersten Pflegeplanung die Pflege und Betreuung des Bewohners. Im Rahmen des Einzugs wird die verantwortliche Bezugspflegekraft bzw. die verantwortliche Bezugspflegefachkraft festgelegt.

Mit jedem Bewohner wird ein schriftlicher Heimvertrag gemäß Musterheimvertrag nebst Anlagen geschlossen. Die Befugnis zum Abschluss von Heimverträgen liegt bei der Heimleitung und der PDL.

Die verantwortliche PFK bereitet die Bewohnerakte vor und erstellt im Regelfall

Pflegeplanung
Auf der Basis der individuellen sozialen Biographie des Bewohners und der spezifischen pflegerischen Probleme aus Assessments und Pflegeanamnese wird eine Pflegeplanung erstellt, die sämtliche Aktivitäten des täglichen Lebens berücksichtigt.
Der Pflegeplanung gehen die individuelle Daten- und Faktorenerfassung des Bewohners und vertragsrechtliche Regelungen voraus.

Die Pflegeplanung beinhaltet:

mit dem Ziel der

Pflegeanamnese und Pflegeplanung werden überarbeitet bzw. neu erstellt

Pflegedokumentationssystem
In unserem Pflegedokumentationssystem erfolgt die nachvollziehbare Dokumentation der Stammdaten und des Pflegeprozesses.

Es kommt ein vollelektronisches System der Firma DAN-Produkte zum Einsatz. Die Einweisung und Schulung erfolgt durch den Servicedienst dieser Firma.
Alle Mitarbeiter sind zur exakten, wahrheitsgemäßen und zeitnahen Dokumentation der von ihnen erbrachten Leistungen und festgestellten Beobachtungen verpflichtet.
Dabei ist die Zugriffsberechtigung je nach Qualifikation des Mitarbeiters per Codeschlüssel geregelt.

Jeder Eintrag ist mit Datum, Uhrzeit und Handzeichen zu versehen.

Handzeichenliste
Alle in der Pflege tätigen Mitarbeiter des Unternehmens sind in einer Handzeichenliste erfasst, inkl. des Codenamens für das DAN-System.

Jeder neue Mitarbeiter wird mit der Einstellung in die Handzeichenliste eingetragen. Dabei wird sichergestellt, dass jedes Handzeichen eindeutig einem Mitarbeiter zugeordnet werden kann. Das Ausscheiden von Mitarbeitern wird mit dem Datum auf der Handzeichenliste vermerkt.

Pflegestandards
Bei den Pflegestandards unseres Altenpflegeheimes handelt es sich um schriftliche und jederzeit verfügbare Verfahrensanweisungen, die einerseits den Aufgabenbereich und andererseits die Qualität der Pflege definieren. Die Pflegestandards gründen sich ggf. auf Expertenstandards und sind für alle Mitarbeiter verbindlich und ihnen bekannt.
Wir unterscheiden nach Grundpflegerichtlinien, Behandlungspflegestandards und Prophylaxenstandards.

Pflegevisite
Die Pflegevisite erfolgt als Besuch im Zimmer des Bewohners. Die Pflegevisiten werden nur durch die Pflegedienstleitung möglichst im Zusammenwirken mit der Bezugspflegefachkraft und ggf. Angehörigen durchgeführt.
Pflegevisiten werden gemäß der Verfahrensanweisung Pflegevisiten durchgeführt.
Die Pflegevisiten werden in Dienst- und Teambesprechungen, bei gleichzeitiger Festlegung und Terminierung von Maßnahmen, ausgewertet.
Der zeitliche Abstand der Pflegevisiten wird innerhalb der Pflegeplanung entsprechend der Leistungs- und Qualitätsvereinbarung festgelegt.

Hygienemanagement, Infektionsprävention, MRSA
Das Hygienemanagement und die Infektionsprävention sind in der Hygieneordnung des Unternehmens verbindlich geregelt. Die Hygieneordnung verfolgt das Ziel der Gefahrenabwendung gegenüber dem Bewohner und den Mitarbeitern.

Zu dieser Ordnung finden periodische Kontrollen und Fortbildungen mit allen Mitarbeitern statt.

Die Ausstattung der Mitarbeiter mit erforderlichen Arbeitshilfen (Handschuhe, Schutzkleidung, Händedesinfektion, Einmalwaschhandschuhe, Haarschutz, Mundschutz u. a. m.) ist gewährleistet. Diese Gegenstände befinden sich stets in ausreichender Zahl im Lager des Altenpflegeheimes.
Für den Fall des Auftretens von MRSA bei einem Bewohner wurde die Verfahrensanweisung MRSA erarbeitet und eingeführt.

4. Innerbetriebliche Kommunikation      |nach oben|

Innerbetriebliche Kommunikation erfolgt durch:

Das Mitarbeitergespräch/Dienstgespräch ist ein Zweiergespräch, das zwischen dem Vorgesetzten und einem Mitarbeiter erfolgt und u.a. die Einweisung des Mitarbeiters, Lob und Kritik am Mitarbeiter, die Beschwerde eines Mitarbeiters und/oder die Erörterung von Spezialproblemen zum Inhalt hat.
Es dient gleichzeitig der Information und Beratung über Abläufe und Entscheidungen, Ausführung von Anweisungen und der Einholung von Auskünften.

Dienstübergaben
Die Dienstübergaben erfolgen von Schichtführer zu Schichtführer unter Anwesenheit der Mitarbeiter beider Schichten. Dabei werden neue relevanten Informationen bewohnerkonkret an Hand der Patientendokumentation übermittelt. Die Dienstübergaben umfassen von der Nachtschicht zur Frühschicht 15 Minuten und zu allen anderen Schichten 30 Minuten.
Die PDL und der HL kontrollieren stichprobenartig die Dienstübergaben.

Teamfallbesprechungen
Die Teamfallbesprechungen erfolgen unter Leitung der Bezugspflegefachkraft mit den Mitgliedern des Pflegeteams zu den ihnen zugeordneten Bewohnern. Ggf. werden externe Partner (Ärzte, Therapeuten, Angehörige, PDL) hinzugezogen.
Sie erfolgen bei besonderen Problemstellungen, in Auswertung von Pflegevisiten oder auf Grund von Beschwerden.

Die Mitarbeiterbesprechung/Dienstbesprechung (zwischen Vorgesetzten und mehreren Mitarbeitern) bezieht sich z. B. auf Routinevorgänge und besondere Vorgänge.
Die turnusmäßige Dienstberatung (Vorgesetzter mit allen Mitarbeitern) orientiert sich inhaltlich am Dienstgespräch und wird im monatlichen Rhythmus durchgeführt.

Das Personalgespräch wird nach der Personalbeurteilung geführt. Es gibt dem Mitarbeiter Gelegenheit, seine Stellungnahme zur Beurteilung abzugeben und seine Entwicklungsmöglichkeiten kennen zu lernen.

An innerbetrieblichen Schulungen und Seminaren nehmen alle Mitarbeiter teil. Sie werden langfristig geplant und enthalten Themen zu pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen, Maßnahmen, Techniken und Krankheitsbildern, zur Durchsetzung des Qualitätsmanagements, des Leistungsangebotes und der Weiterentwicklung der Pflegestandards. Es wird ein Jahresplan zur internen Fort- und Weiterbildung erarbeitet. Die interne Weiterbildung wird durch geeignete externe Maßnahmen ergänzt.

Die Mitarbeiter haben entsprechend ihrer Funktion mindestens den jährlichen Nachweis im folgenden Umfang zu erbringen:

a. HL und PDL 36 Stunden vorwiegend externe Weiterbildungen
b. Bezugspflegefachkraft 18 Stunden
c. Pflegefachkraft 18 Stunden
d. Pflegeassistenten 12 Stunden
e. Hauswirtschaftsmitarbeiter 8 Stunden

5. Qualitätsmanagementsystem      |nach oben|

Verantwortlich für das Qualitätsmanagementsystem sind die Heimleiterin im Zusammenwirken mit der PDL und dem Qualitätsbeauftragtem.
Das einrichtungsinterne Qualitätsmanagement basiert auf Erfahrungen aus der ambulanten Pflege und wird für das APH rechtzeitig vor der Inbetriebnahme erstellt.

Externe Qualitätssicherung
Heimleiter und Pflegedienstleiter besuchen externe Schulungen nach Angebot. Pflegefachkräfte werden nach fachlichen Schwerpunkten und Notwendigkeiten weitergebildet.

Interne Qualitätssicherung
Die Heim- und Pflegedienstleitung werden durch einen berufenen Qualitätsbeauftragten mit entsprechender Weiterbildung unterstützt. Seine Aufgaben sind in einer zusätzlichen Stellenbeschreibung definiert.

Der Qualitätsbeauftragte ist, unter Anleitung und Kontrolle der HL/PDL für die Entwicklung, Anwendung und Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementhandbuches verantwortlich.

Wir sind uns der Verpflichtung bewusst, uns an Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beteiligen und wissen, dass die Qualität der von uns erbrachten Pflege- und Betreuungsleistungen, der Versorgungsabläufe und der Pflegeergebnisse bewohnerkonkret von außen geprüft werden.
Die Ersterarbeitung des Qualitätshandbuches, der Pflegestandards, aller dazugehörigen Dokumenten sowie deren Anwendung wird mit Abschluss des 1. Geschäftsjahres des Pflegeheimes erreicht. Heim- und Pflegedienstleitung erarbeiten dazu spätestens 4 Wochen nach Eröffnung einen zeitlich untersetzten Plan mit der Festlegung der entsprechenden Verantwortlichkeiten. In die Umsetzung werden alle Mitarbeiter von Beginn an einbezogen. Federführend wird dabei, unter Verantwortung der Heim- und Pflegedienstleitung, der zu bildende Qualitätszirkel sein.

Der Qualitätszirkel wird von dem Qualitätsbeauftragten geleitet. Dieser wird spätestens 3 Monate nach Eröffnung bestimmt und innerhalb von einem Jahr entsprechend qualifiziert.

Der Qualitätsbeauftragte arbeitet in direktem Auftrag des Heimleiters/PDL.
Seine Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Befugnisse sind in einer speziellen Stellenbeschreibung verbindlich festgelegt. Er muss über die notwendige Qualifikation und Bereitschaft verfügen.

Der Qualitätszirkel arbeitet nach Bedarf, aber mindestens ein Mal pro Monat. Seine Tätigkeit wird protokolliert.

Der Qualitätsbeauftragte wird durch den Hygienebeauftragten unterstützt und ggf. zu Zusammenkünften herangezogen.
Der Hygienebeauftragte untersteht in seiner Funktion dem HL und absolviert eine entsprechende Schulung. Näheres ist in der Stellenbeschreibung des HB geregelt.
Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Unternehmen sind u. a.

Wir arbeiten nach einem Qualitätsmanagementsystem gemäß den Vorgaben des SGB XI i. d. F. des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes.

Maßnahmen der internen Qualitätssicherung sind:

6. Unternehmerische Leistungen      |nach oben|

Unser Leistungsprofil ist im Leistungskatalog veröffentlicht.

Er enthält:

Der Leistungskatalog ergibt sich aus dem Heimvertrag mit seinen Anlagen und wird durch eine Preisliste für die Leistungen ergänzt, die nicht durch das Pflegeversicherungs- und Heimgesetz abgedeckt sind und für den Bewohner entgeltlich erbracht werden.

7. Soziale Betreuung und therapeutische Angebote      |nach oben|

Wesentlicher Bestandteil des Pflegeprozesses ist die soziale Betreuung, in der die Beschäftigungstherapie mit Einzelpersonen und in Gruppen eine große Rolle spielt.
Ziel ist die aktive Einbeziehung möglichst aller Bewohner in die Gestaltung des Heimlebens. Durch eine familienähnliche Wohn- und Lebensform wird eine feste Tagesstrukturierung angestrebt.

Da mit dem Strukturwandel des Alters im Kontext der demographischen Entwicklung die Lebenserwartung der Menschen gestiegen ist, werden wir auch in verstärkter Form mit dementen Bewohnern konfrontiert werden.

Von Demenz spricht man, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

Um das gemeinschaftliche Denken und Handeln zu fördern und die Bewohner aus ihrer "Vereinsamung", in welche sie sich krankheitsbedingt flüchten, herauszuholen, bieten wir entsprechend unserem Betreuungskonzept kulturelle, sportliche und sonstige Leistungen an. Unser Beschäftigungsangebot soll die geistigen Sinne ansprechen und schulen, intellektuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie körperliche Eigenschaften wie Beweglichkeit und Kräftigung der Muskulatur fördern und erhalten.

Die an Demenz erkrankten Menschen genügen den Anforderungen des Alltags nicht mehr und ziehen sich mehr und mehr aus ihrem bisherigen Leben zurück, finden sich nicht mehr zurecht, sind vergesslich, äußern Ängste, suchen nach Dingen und Worten.

In der Gemeinschaft unserer Einrichtung finden an Demenz erkrankte und pflegebedürftige Menschen ein neues Zuhause, das sie nicht überfordert. Durch alltägliche Beschäftigungen, an denen die Bewohner aktiv oder passiv teilnehmen können, versuchen wir keine Langeweile aufkommen zu lassen und die Bewohner zur Mitarbeit anzuregen.

Mit Umsetzung dieses Konzeptes wollen wir die aktive Teilnahme der Bewohner an den Aktivitäten des täglichen Lebens auf jeder Krankheitsstufe maximal erhalten und fördern. Dabei bemühen wir uns, mit Ansätzen der Validation vor allem auf die Gefühlsebene einzugehen. Dies ist auch bei einem völligen Sprachzerfall möglich.

Bei den Aktivitäten wird darauf geachtet, möglichst alle fünf Sinne, die häufig noch intakt sind, anzusprechen. Unser Ziel ist es nicht, die Betroffenen an unserer Realität zu orientieren, sondern ihre Persönlichkeit zu erhalten und sie in ihrem Identitätsleben zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit Angehörigen, Betreuern und vor allen den behandelnden Ärzten ist Voraussetzung, um vermeidbare oder zumindest gut behandelbare Demenzen zu erkennen und zu therapieren.

Grundsätzlich sollen die Familienangehörigen, Nachbarn und Freunde in das familienähnliche Gemeinschaftsleben integriert und nach Möglichkeit zur Übernahme von unterstützenden Verrichtungen und Aufgaben motiviert werden. Den Angehörigen soll die Sorge, nicht aber die Fürsorge genommen werden. Dies stellt hohe Anforderung an die Mitarbeiter, da die Einbeziehung der Angehörigen in vielen Fällen schwierig ist und große Einfühlsamkeit und Geduld erfordert.

Die Alltagsaktivitäten in der Gemeinschaft werden im Wesentlichen durch den Tagesablauf bestimmt. Die Bewohner werden dadurch an Gewohntes erinnert, verloren gegangene Fähigkeiten und Fertigkeiten werden aus dem Altgedächtnis geweckt, belebt und gefördert.

Bei diesen Aktivitäten werden neben Kommunikation beispielsweise auch sensorische Reize (riechen, schmecken, hören, tasten, sehen) als ein wichtiges Instrument im Wiederentdecken von verlorenen Erinnerungen vermittelt. Kaffeeduft, Kochdünste und Gewürzgerüche, das Gefühl von kalten und heißen Wasser, Schlagermusik aus dem Radio etc. sind Stimulationen, die bei den Bewohnern an Bekanntem anknüpften. Um dem fortschreitenden geistigen und körperlichen Abbauprozess entgegenzuwirken, ist eine feste Tagesstruktur mit sinnvollen/-gebenden Tätigkeiten unabdingbar.

Wir bieten, unter Beachtung des grundsätzlichen Freiwilligkeitsprinzips, ein umfangreiches Beschäftigungsangebot wie:

Die Mitwirkung der Bewohner bei der Gestaltung des Heimalltages wird durch die Wahl eines Heimbeirates gewährleistet. Die Vorbereitung zur Wahl, die Gewinnung von geeigneten Personen und die gesamte Zusammenarbeit mit dem Heimbeirat verlaufen unter persönlicher Verantwortung der Heimleiterin.

Voraussetzung für das Umsetzen aller Zielstellungen sind genaues Beobachten, Einschätzen und Reflektieren der Bewohner in ihren Handlungen und Bedürfnissen.
Um eine Über- oder Unterforderung zu vermeiden, hat die Zusammenarbeit im Team oberste Priorität. Die Pflegedienstleitung sowie die stellvertretende PDL sind für die Realisierung des Betreuungskonzeptes durch die Mitarbeiter verantwortlich. Spätestens aller zwei Jahre erfolgt eine Bewohnerbefragung, um die Interessen der Bewohner neu aufzunehmen und eventuell neue Angebote einzuarbeiten.

Auf der Basis der biographischen Daten, der Möglichkeiten und Ressourcen, der Wünsche und Neigungen erfolgt im Rahmen der Pflegeplanung, die Planung der sozialen Betreuung und der Therapien. Besonders die Therapien und auch die Prophylaxen werden in die soziale Betreuung eingebunden.

8. Hauswirtschaftliche Versorgung      |nach oben|

Wie im Pflegekonzept dargestellt, umfasst unser Angebot nicht nur rein pflegerische Leistungen und die soziale Betreuung, sondern auch eine vollständige hauswirtschaftliche Versorgung unserer Bewohner. Wir sind stets bestrebt, die individuellen Wünsche unserer Bewohner zu berücksichtigen.

Hauswirtschaftliche Leistungen werden teilweise durch hauseigenes Personal erbracht, insbesondere an den Wochenenden, Feiertagen und in den Abendstunden. Größere Teile werden an Fremdfirmen vergeben. Die Erbringung dieser Leistungen erfolgt auf der Grundlage sach- und fristgerecht abgeschlossener Verträge, die Umfang und Art der Leistung, Preisbindung, Verantwortlichkeiten, Qualitätsmerkmale des Anbieters und weitere Details regeln.

Die Kooperationsverträge mit externem Dienstleistern geben Aufschluss über Kontinuität und Art der Versorgung.

Unsere hauswirtschaftliche Versorgung umfasst:

Die Reinigung aller Räumlichkeiten des Pflegeheimes

Die individuellen Räumlichkeiten der Bewohner und weitere den Bewohnern zugängliche Funktionsräume werden durch hauseigenes Hauswirtschaftspersonal gereinigt. Die Reinigung der Verkehrsflächen, weiterer Funktionsflächen der Einrichtung und die Glasreinigung wurde an die Firma RWS, Niederlassung Leipzig auf der Grundlage eines Werksvertrages vergeben. Dieser Vertrag enthält neben Aufgaben und Pflichten des Auftragnehmers und des Auftraggebers alle fachlichen und wirtschaftlichen Einzelheiten der Zusammenarbeit sowie den Plan der Leistungserbringung. Der Plan gibt Aufschluss über die Häufigkeit der Reinigung bzw. die notwendigen Abstufungen und Besonderheiten.

Bei dringendem Bedarf werden außerplanmäßig und zusätzlich durch eigene Mitarbeiter, in der Regel durch Pflegekräfte, Reinigungsleistungen erbracht. Ein entsprechender Passus befindet sich in der jeweiligen Stellenbeschreibung.

Die Einhaltung der einrichtungsinternen Hygieneordnung ist gewährleistet.

Die Vollverpflegung unserer Bewohner

Die Vollverpflegung erfolgt durch die Firma apetito aus dem westfälischen Rheine. Wir müssen und wollen zum einen für unsere Bewohner eine Ernährung bieten, die den wissenschaftlichen Anforderungen und den Ansprüchen des Hauses entspricht. Das waren wichtige Kriterien bei der Wahl des Verpflegungsanbieters. Diesen Anforderungen wird apetito bestens gerecht.

Das ganzheitliche Ernährungskonzept besteht aus verschiedenen Bausteinen. Die ausgewogene Ernährung verbunden mit einem gastronomischen Speiseangebot ist die Grundlage für die seniorengerechte Verpflegung. Abgestimmt auf die Vorlieben und ernährungsphysiologischen Bedürfnisse von Senioren bietet das Unternehmen eine Auswahl von über 500 Menükomponenten an.

Das Sortiment umfasst saisonale, regionale und klassische Menüs. Ebenso wird ein breites Spektrum an Diäten und Kostenformen abgedeckt. Selbst in schwierigen Ernährungssituationen hat apetito den Anspruch, die Ernährung der Bewohner zu sichern. Speziell für Menschen mit Mangelernährung oder Kau- und Schluckbeschwerden bietet das Unternehmen winVitalis-Suppen an, die mit einer hochwertigen Nährstoffzusammensetzung und einer bedarfsgerechten Energiedichte zu einer optimalen Versorgung beitragen. Natriumverminderte Menüs, Aufbaukost sowie pürierte Menükomponenten runden das Angebot für Senioren mit besonderen Anforderungen ab.

Mit dem apetito Ernährungskonzept unterstützt das Unternehmen seine Kunden, um die Verpflegungs- und damit auch die Lebensqualität von Senioren in stationären Einrichtungen auf einem Hohen Nivau zu halten. So fordern auch beispielsweise der Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege oder der Medizinische Dienst der Krankenversicherung nachweisliche Qualität. Für stationäre Senioreneinrichtungen definierte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. im Auftrag der Bundesregierung Qualitätsstandards für eine optimale Seniorenverpflegung.

Der Speiseplan wird wöchentlich in großer Schrift seniorengerecht ausgehängt. Dabei werden zu jeder Normalportion und Zwischenmahlzeit die Angaben über Kalorienwert (kcal), Eiweiß, Fett und Kohlehydrate ausgewiesen. Eine Pürierung der Speisen ist möglich und wird angeboten. Die Mittagsmenüs sind in Vollkost und leichte Vollkost (diabetikergeeignete Kost) gegliedert. Ärztlich verordnete Diätkost wird umgesetzt und individuell angeboten. Neben den Getränken zu den Mahlzeiten (Bohnenkaffee, Malzkaffee, Milchgetränke, verschiedene Teesorten - Kaffee aber, aus Gründen der Qualität und Frische, nur zu den Mahlzeiten) werden auf allen Etagen des Pflegeheimes Mineralwasser, verschiedene Teesorten und Säfte ständig in ausreichender Menge bereitgestellt.

Der Wäscheservice für heimeigene und Bewohnerwäsche

Die Versorgung und Reinigung der Flachwäsche erfolgt durch die Firma GETEX Geithain auf der Basis eines Leasingvertrages. Die Firma GETEX verfügt über das RAL Hygienezeugnis RAL-GZ 992/2. Die Abholung und Anlieferung der Glattwäsche erfolgt zweimal wöchentlich. Der Glattwäschewechsel erfolgt einmal wöchentlich bzw. nach Bedarf durch die Mitarbeiter des Hauses. Die Reinigung der privaten Wäsche (inkl. Oberbekleidung, soweit waschbar) der Bewohner wird in unserer Einrichtung bei Bedarf täglich, aus Therapiezwecken unter Einbeziehung der Bewohner, vorgenommen. Dafür ist eine hauswirtschaftliche Mitarbeiterin mit entsprechender Qualifikation verantwortlich, eine Stellenbeschreibung liegt vor. Sie wird bei Bedarf durch zusätzliches Personal unterstützt. Wir waschen unter Beachtung der Dienstanweisung zum Umgang mit Bewohnerwäsche. Der Wechsel der Leibwäsche erfolgt entsprechend den Wünschen der Bewohner und nach Bedarf. Im Haus stehen Waschautomat und Trockner sowie Bügelmöglichkeiten zur Verfügung. Die Bedienung der technischen Geräte obliegt ausschließlich dem Hauswirtschaftspersonal.

Es besteht aber auch die Möglichkeit - auf Wunsch und Kosten des Bewohners - den Wäscheservice der Firma GETEX mit dem System LEO Care zu nutzen. Das System sorgt für eine sorgfältige Behandlung der Wäsche und garantiert durch einen bewohnerbezogenen Datamatrixcode die sichere Rücklieferung, praktisch ohne Verwechslungsmöglichkeit.

Kleinere Reparaturen an Kleidungsstücke können mit der hauseigenen Nähmaschine erbracht werden. Unter Anleitung durch das Personal werden Bewohner aus Therapiegründen teilweise mit einbezogen.

Eine eventuell erforderliche Chemische Reinigung wird nach Bewohnerwunsch und Notwendigkeit zu Lasten des Bewohners orts- und zeitnah organisiert. Wir übernehmen einen Hol- und Bringedienst.

Maßnahmen zur Qualitätssicherung

Die hauswirtschaftliche Versorgung in unserer Einrichtung wird weitgehend durch externe Anbieter sichergestellt. Hauseigenes Personal wird bei Bedarf und besonders unter Beachtung hygienischer Bestimmungen und Aspekte zusätzlich tätig.
Unvorhergesehene Verunreinigungen (Sichtreinigung) werden sofort beseitigt.

Die Kontrolle der Qualität hauswirtschaftlicher Leistungen (intern und extern) erfolgt durch die PDL bzw. von ihr beauftragte Mitarbeiter, z. B. anlässlich von Sichtkontrollen, Beschwerdemanagement oder Gespräche.

Probleme der Hauswirtschaftsversorgung spielen regelmäßig in den Dienstbesprechungen in den Bereichen - nicht nur anlassbezogen - eine Rolle. Die Hauswirtschaftsmitarbeiter werden in die interne Fortbildung der Einrichtung bzw. des Trägers einbezogen. Das neu erstellte Hauswirtschaftskonzept wird allen Mitarbeitern zur Kenntnis gegeben. Die Mitarbeiter bestätigen mit ihrer Unterschrift die Kenntnisnahme, die Belehrung wird jährlich wiederholt.

Es werden regelmäßige Befragungen der Bewohner über ihre Zufriedenheit mit der hauswirtschaftlichen Versorgung durchgeführt.

Wir kontrollieren selbstverständlich die Qualität der externen Leistungserbringung in einem laufenden Prozess. Wir wissen, dass die Bewohner unsere Partner direkt mit unserer Einrichtung in Verbindung bringen. Deshalb fühlen wir uns für die strikte Einhaltung der vertraglich vereinbarten Leistungen verantwortlich.
Für die Bewertung der erbrachten Leistungen und zur Mängelbeseitigung verwenden wir beiliegendes Formblatt.
Durch die Auswertung der Kontrollen, Anregungen, Wünsche, Beschwerden und anderer Feststellungen wird eine qualitativ gute Leistungserbringung und die Anleitung und Kontrolle durch die PDL bzw. Pflegefachkräfte gesichert.

Im Vorfeld der Aufnahme von Kooperationsbeziehungen werden ausführlich die möglichen Leistungen des Anbieters erörtert, um sie mit den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner weitgehend abzustimmen. Referenzen und Zertifikate des Anbieters werden geprüft und verglichen (z. T. durch eigenen Augenschein).

Bei Vertragsabschluss wird auf die genaue Leistungsbeschreibung des jeweiligen Anbieters im Detail geachtet. Diese ist integrierter Vertragsbestandteil. Entsprechende Angebote wurden im Vorfeld verhandelt.

Verhandlungen und Abschlüsse mit Kooperationspartnern sind ausschließlich Sache der Geschäftsführerin der Pflege mit Herz Petra Schreiter GmbH.

Wir kontrollieren ständig bei Lieferung oder Erbringung der Leistung die jeweilige Qualität und Einhaltung der Vereinbarung durch Augenschein. Hauseigenes Personal wird einbezogen (z.B. Qualität, Menge, Wärme, optischer Eindruck der Speisen, Ergebnis der Reinigung vor Ort; Zustand der gelieferten Wäsche).

Art und Weise der Zusammenarbeit, Qualität der Leistungen, Feststellungen, Wünsche und Beschwerden werden regelmäßig oder anlassbezogen mit dem jeweiligen Leistungserbringer besprochen. Die personelle Ausstattung ist zwar Sache des Kooperationspartners, ist aber auch regelmäßig Gegenstand der Beratungen. Die Ergebnisse der Beratungen und entsprechende Festlegungen werden protokolliert.

9. Kooperation mit anderen Partnern      |nach oben|

Die Vorgaben des SGB XI, des Heimgesetzes und anderer einschlägiger gesetzlichen Bestimmungen konfrontieren uns mit der deutlichen Verpflichtung zur "Kooperation mit anderen Institutionen". Dahinter verbergen sich Dienstleistungsunternehmen, die laufend oder vorübergehend für die Bewohner tätig werden.

Solche Kooperationspartner sind:

Es ist uns klar, dass bei der Auswahl der Kooperationspartner sehr sorgfältig umgegangen werden muss, da die Qualität der externen Leistungserbringung mit unseren Qualitätsvorstellungen übereinstimmen muss. Diese externen Anbieter werden vom Bewohner und dessen Angehörigen direkt mit unserer Einrichtung in Verbindung gebracht.

Der Zusammenarbeit liegen Vereinbarungen über Angebot, Service und Qualität zugrunde (betrifft nicht die Zusammenarbeit mit Ärzten). In der Kooperation setzen wir auf Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung, um die eigene Qualität zu optimieren und die Dienstleistungen externer Anbieter sinnvoll und effektiv in unser Angebot einzugliedern.

Für die Zusammenarbeit mit allen Kooperationspartnern gilt der Grundsatz, dass der Bewohner allein (ggf. Angehörige oder Betreuer) entscheidet, welche Leistung er in Anspruch nimmt und wer diese erbringt. Die freie Wahlmöglichkeit des Bewohners ist in jedem Falle gewährleistet.

Der Schwerpunkt der Kooperation mit Krankenhäusern liegt in der Pflegeüberleitung zum und vom Krankenhaus. Bei einer Einweisung in ein Krankenhaus nutzen wir den Pflegeüberleitungsbogen aus unserer Pflegedokumentation. Wir streben bei einem Krankenhausaufenthalt von länger als einer Woche einen Besuch unseres Bewohners an. Gleichzeitig bitten wir bei jeder Entlassung aus dem Krankenhaus um deren Überleitungsbogen und um die Teilnahme am Entlassungsgespräch. Nach Rückkehr aus dem Krankenhaus erfolgt stets eine Pflegevisite. Adäquat wird bei einem Kuraufenthalt verfahren.

In unserem Unternehmen werden Ergotherapeuten fest eingestellt. Diese sind für die Planung und Organisation sowie für die Durchführung entsprechender Angebote und Behandlungen, unter Einbeziehung weiterer Mitarbeiter, verantwortlich. Ärztlich verordnete Leistungen von Physiotherapeuten und Logopäden werden durch Kooperationspartner aus der Stadt Hartha (ggf. nähere Umgebung) im Hausbesuch erbracht.

Generell besteht freie Arztwahl durch unsere Bewohner und wir streben an, dass sie weiterhin durch ihren Hausarzt betreut werden. Sollte dies auf Grund der räumlichen Entfernung nicht möglich sein, so ist die ärztliche Versorgung durch
Frau MR S. Rauthmann bzw. Frau Dipl.-Med. B. Bretschneider aus Hartha gesichert. Leistungen von Fachärzten werden nach Bedarf und entsprechender Überweisung durch Haus- oder Praxisbesuche realisiert.

Für die Versorgung mit Medikamenten haben wir die Ilsen-Apotheke Hartha gebunden. Gleichzeitig erfolgen durch deren Leitung Schulungen der Mitarbeiter sowie Informationsveranstaltungen für die Bewohner.

Weitere Kooperationspartner werden noch geprüft.

10. Personelle, räumliche, sachliche Ausstattung der Einrichtung      |nach oben|

Personelle, räumliche und sachliche Bedingungen beeinflussen die Arbeitsweise der Mitarbeiter entscheidend. Sie sind Bestandteil der Strukturqualität.

Wir sichern sie durch:

Die Pflegemitarbeiter untergliedern sich in Bezugspflegefachkräfte, Pflegefachkräfte und Pflegeassistenten.

Wir gewährleisten eine mindestens 50 %ige Pflegefachkraftquote. Unter Pflegefachkräfte verstehen wir Krankenschwestern, Krankenpfleger, Kinderkrankenschwestern, Kinderkrankenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger mit abgeschlossener Berufsausbildung und staatlicher Anerkennung. Wir streben eine gemischte Altersstruktur bei unseren Mitarbeitern an. Besonders erfahrene, geschulte Mitarbeiter werden als Schichtleiter/Bezugspflegefachkraft eingesetzt. Sie sind im Rahmen ihrer Funktion gegenüber anderen Mitarbeitern weisungsbefugt. Jeder Bezugspflegefachkraft wird eine weitere Pflegefachkraft unterstellt. Beide vertreten sich gegenseitig. Beide sind gegenüber den ihnen unterstellten Pflegeassistenten weisungsbefugt. In Wahrnehmung der Schichtführertätigkeit sind ihnen alle Mitarbeiter der Schicht unterstellt.

Die Pflegeassistenten sind pflegerische Hilfskräfte. Sie verfügen über eine medizinische Grundausbildung oder werden entsprechend angelernt. Den Pflegeassistenten ist es untersagt, Leistungen der Behandlungspflege zu erbringen. Sie arbeiten stets nur unter Anleitung und Kontrolle einer Pflegefachkraft.

Zur Nachtschicht werden je eine Bezugspflegefachkraft und ein Pflegeassistent eingesetzt. In der Früh und Spätschicht arbeiten je nach Bedarf zwischen 7 und 9 Mitarbeiter davon mindestens 3 Pflegefachkräfte.

Die Mitarbeiter Hauswirtschaft werden in ihrer Funktion angelernt. Sie arbeiten nach dem Reinigungsplan, welcher durch die PDL erstellt wird. Gleichzeitig unterstützen sie die Pflegekräfte im Rahmen der hauswirtschaftlichen Versorgung auf Weisung der Schichtführer.

Im Unternehmen wird jeweils ein Mitarbeiter mit entsprechender Schulung und Weiterbildung als Qualitätsbeauftragter, als Hygienebeauftragter und als Datenschutzbeauftragter eingesetzt. In ihrer Funktion sind sie dem Heimleiter direkt unterstellt.

Die Qualität einer Einrichtung und deren Bild nach außen werden aber auch stark von der Unternehmensleitung und deren Führungsqualitäten bestimmt.

Führung des Unternehmens heißt verantwortliches, auf die Erreichung der geplanten Ziele ausgerichtetes Leiten. Führen heißt aber auch, Resultate durch Dritte (Mitarbeiter) zu erreichen. Führung bedeutet die Fähigkeit, Menschen zu ihrem vollen Potential zu entwickeln. Durch die Führung werden entsprechende grundlegende Bedingungen geschaffen, um den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, gesetzte Unternehmensziele zu erreichen.

Zentraler Punkt der Unternehmensführung ist die Bewohnerorientierung.

Die Organisation des Ablaufes, die Verantwortung für die Anordnung, Durchführung und Kontrolle pflegefachlicher Aufgaben und damit die Führungsverantwortung im Bereich der Fachaufsicht obliegt der leitenden Pflegekraft.
Die Durchführungsverantwortung für die direkte Pflege übernimmt die Pflegefachkraft.
Die Führungs- und Organisationsverantwortung im Bereich der Dienstaufsicht liegt in den Händen der Heimleitung.

Eigens für unsere Einrichtung erarbeitete Verfahrensanweisung, Belehrungen und andere Dokumente die den Mitarbeitern durch Belehrung und unterschriftliche Bestätigung bekannt gemacht werden, regeln Organisation, Leistungserbringung, Probleme und Abläufe.

Die Dienst- und Schichtplanung gewährleistet die ständige Anwesenheit von medizinisch-pflegerisch ausgebildetem Personal an allen Tagen eines Jahres für 24 Stunden.

10.1 Personal und seine Kompetenzen      |nach oben|

Die sorgfältige Auswahl der Mitarbeiter unseres Pflegeheimes genießt höchste Priorität. Neben Ausbildung, Zusatzqualifikationen und Berufserfahrung spielt beim Einsatz des Personals die Schlüsselqualifikation und deren Umsetzung in der Praxis eine große Rolle.

Sie sind wie folgt zusammengefasst:

Die Durchführungsverantwortung für die direkte Pflege und Betreuung übernimmt die Pflegefachkraft und unter deren Anleitung und Kontrolle die Pflegekraft für ihren Aufgabenbereich.

10.2 Organisation

Die tägliche Personalarbeit ist in einer Reihe von Dokumenten und deren praxisbezogener Anwendung geregelt, z. B.

· Stellenplan-/Stellenbesetzungsplan
· Stellenbeschreibungen
· Organigramm
· Dienst- und Schichtpläne
· Dienstbesprechungen und Dienstübergaben
· aktuelle Namens- und Handzeichenliste
· Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter
· Einsatz einer verantwortlichen Pflegefachkraft
· Plan der internen und externen Fort- und Weiterbildung
· Bereitstellung und Nutzung von Fachliteratur.

Die Dienst- und Schichtplanung gewährleistet die ständige Anwesenheit von medizinisch ausgebildetem Personal in der Einrichtung an allen Tagen eines Jahres für 24 Stunden.

Es wird ein flexibles Schicht-System für das Personal organisiert, das die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen über maximal zulässige tägliche Arbeitszeiten, Freizeit- und Pausenregelungen u. ä. gewährleistet. Die Schichtzeiten werden, bei Einhaltung der gesetzlich vorgesehenen Pausen, so festgelegt, dass der Personaleinsatz bewohnerbezogen und pflegebedarfsabhängig erfolgt. Die Abläufe in der Einrichtung werden dem Tagesablauf der Bewohner, inkl. anfallender Verschiebungen angepasst.

Die Arbeitszeitgestaltung orientiert sich an folgendem Grundmodell:

Frühschicht 06:00 Uhr bis 14:30 Uhr
Spätschicht 14:00 Uhr bis 22:30 Uhr
Nachtschicht 22:00 Uhr bis 06:15 Uhr

Ggf. wird diese Regelung durch zusätzliche Teildienste in Schwerpunktzeiten ergänzt.

Die Überlappungszeiten dienen der Schichtübergabe, der Information zu besonderen Vorkommnissen und Ereignissen, der Dokumentation des Pflegeverlaufes und der weiteren Kommunikation zu pflegerischen und organisatorischen Abläufen. Jede Schicht wird durch einen Schichtleiter, der gleichzeitig Bezugspflegefachkraft ist, geführt.

Es wird ein Dienst-/Übergabebuch (zentral für alle Bereiche im Schwesternzimmer Erdgeschoss) geführt, in das alle wichtigen Probleme einzutragen sind und in dem die Übergaben und Übernahmen, Festlegungen und Maßnahmen zur Organisation durch Unterschrift bzw. Handzeichen signiert werden.

Für die Einrichtung gelten einheitliche pflegefachliche, organisatorische und logistische Prinzipien.

Unsere Einrichtung wird unter unbedingter Einhaltung des Prinzips der Freiwilligkeit und der flexiblen Tagesablaufgestaltung betrieben. Der Tagesablauf in der Einrichtung erfolgt nach einem Grundkonzept, das die individuellen Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigt.

Der Tagesablauf der Einrichtung hat folgende Grundstruktur, bei Beachtung individueller Wünsche des Bewohners:

06.00 bis 09.00 Uhr Morgenpflege
07.00 bis 10.00 Uhr Frühstück
10.00 bis 12.00 Uhr Veranstaltung/Therapieangebot
11.00 bis 13.00 Uhr Mittagessen
13.00 bis 14.00 Uhr Mittagsruhe/Mittagspflege
14.00 bis 16.00 Uhr Veranstaltung/Therapieangebot
15.00 bis 16.00 Uhr Vesper
16.00 bis 17.00 Uhr Freizeit/Veranstaltung/Therapieangebot
17.00 bis 19.00 Uhr Abendessen
19.00 bis 22.00 Uhr Freizeit/Abendpflege
22.00 bis 22.30 Uhr Angebot Spätstück

10.3 Räumliche Ausstattung      |nach oben|

Der Neubau erstreckt sich über 3 Vollgeschosse und ein teilweise ausgebautes Dachgeschoss mit einer Bruttogrundfläche von ca. 3150 qm.
Das Gebäude wird über einen überdachten Eingangsbereich mit Windfang erschlossen. Die Öffnung dieser Türen erfolgt über Bewegungsmelder.

In der Einrichtung sind alle durch das Heimgesetz und angrenzende gesetzliche Bestimmungen geforderten Gemeinschaftsräume für die Bewohner und notwendigen Funktionsräume in ausreichender Anzahl vorhanden. Ihre Größe und Gestaltung übertrifft die Vorschriften der Heimmindestbauverordnung.

Die Räume für die Bewohner sind als 53 Einzel- und 6 Doppelzimmer, die rollstuhlgerecht ausgestaltet sind, konzipiert, jeweils mit eigener Sanitärzelle und ebenerdiger Dusche, Waschtisch und WC. Die Grundflächen der Bewohnerzimmer übertreffen ebenso die gesetzlichen Vorschriften der Heimmindestbauverordnung. Sie sind zweckmäßig im Gebäude angeordnet, so dass für das Personal kurze Wege entstehen und jederzeit eine Übersicht über das Geschehen in den Wohnbereichen gewährleistet ist. Es steht eine Individualfläche (inkl. Bewohnerbad) von 21,27 qm/Bewohnerplatz zur Verfügung.

Die Ebenen, welche mittels Treppenhaus und Fahrstuhl erschlossen werden, verfügen neben den Bewohnerzimmern mit eigener Sanitärzelle, über ein Pflegebad (im EG 2 Bäder), zwei Fäkalienspülen, Müllraum, einen Aufenthaltsbereich mit Küchenzeile und über Lagermöglichkeiten.

Ein Schwesterndienstzimmer ist auf jeder Ebene zentral angeordnet.

Besucher-WC (eins davon rollstuhlgerecht), Rollstuhlabstellraum mit Ladestation, Therapieraum, Putzmittelraum, Personalumkleideräume, Waschmaschinen- und Trocknerraum sowie ein zentraler Aufenthaltsbereich, an den sich eine Terrasse anschließt, befinden sich im Erdgeschoss. Im EG wurde auch die Verteilerküche installiert. Von dieser erfolgt die Unterverteilung der Verpflegung auf die einzelnen Ebenen.

Die Büroräume für die Heimleitung, PDL, Verwaltung sowie Personalaufenthaltsraum und Personal-WC sind auf die beiden Obergeschosse verteilt.

Im DG befinden sich Lagerräume (Stuhllager, Bewohnersachen), die Haustechnikzentrale und der Maschinenaufzugsraum.

Stellplätze für PKW (einschließlich Gäste) und Abfallcontainer sind in ausreichender Anzahl auf dem Grundstück vorhanden.

10.4 Sachliche Ausstattung      |nach oben|

Bei der Einrichtung der Zimmer stehen Funktionalität und der wohnliche Charakter der Räume im Vordergrund. Deshalb wird auf Qualität, Zweckmäßigkeit, Handhabungssicherheit und einfache Bedienung größter Wert gelegt.

Die Möbel, speziell konzipiert und produziert für ältere und pflegebedürftige Menschen, weitere Ausrüstungsgegenstände, Zimmerdekoration (inkl. Farbkonzept) wurden von der Firma Laue GmbH Objektausstattungen, Verkaufsbüro Eberswalde bezogen. Die Laue GmbH ist seit vielen Jahren auf die Ausstattung von Altenpflege- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Krankenhäusern spezialisiert.

Die Ausrüstung und Ausstattung der Einrichtung (Möbel, Maschinen und Werkzeuge, Küchenausstattung und Wäsche) entsprechen einem gehobenen Standard. Heil- und Hilfsmittel für die Bewohner, Arbeits- und Schutzbekleidung für das Personal, Desinfektions- und Reinigungsmittel, Beschäftigungsmaterial stehen in ausreichender Menge und guter Qualität zur Verfügung (siehe Hilfs- und Pflegehilfsmittelaufstellung).

Pro Bewohnerzimmer stehen zur Verfügung:

Decken- und Tischleuchten, Raumschmuck, Gardinen und Badausstattungen runden den wohnlichen Charakter der Einrichtung ab.

Selbstverständlich hat jeder Bewohner für die Dauer seines Aufenthaltes die Möglichkeit, die Einrichtung mit liebgewordenen persönlichen Gegenständen und eigenen Möbeln (außer Pflegebett und Nachtschrank) zu komplettieren.

Für die gesamte Einrichtung wurden warme Farben und Dekore gewählt, so dass den Bewohnern ein angenehmes Ambiente geboten wird. Jede Bewohnerebene ist zur besseren Orientierung mit je einer Grundfarbe gekennzeichnet.

Die Brandmeldeanlage verfügt in jeden Raum über einen Signalgeber und ist über eine zentrale Auswerteeinheit direkt per Standleitung mit der Feuerwehr verbunden.

Das Schwesterrufsystem kann über einen Birnentaster am Bewohnerbett bzw. eine Zugleine in der Sanitäreinheit ausgelöst werden. Der Ruf läuft im Schwesternzimmer in einer Auswerteeinheit auf und wird an Displays an den Zimmern aufgezeigt. Quittungs- und Abstelltaster vervollständigen diese Einrichtung. Per EDV erfolgen die Erfassung eines jeden Notrufs sowie die Ermittlung der Zeitdauer bis zur Quittung.

Das Pflegeheim verfügt über ein EDV-System auf Serverbasis mit angeschlossen PC. Auf den Server ist eine Pflegeheimverwaltungs- und Abrechnungssoftware installiert. Zu diesen Systemen (wie auch zum DAN-Dokumentationssystem) haben neben der Heimleiterin, der PDL, der Verwaltung auch die Mitarbeiter abgestufte (codierte) Zugriffsrechte. Gleichfalls über diese Anlage ist die Haustürwechselsprechanlage mit Türöffner geschaltet.

Jeder Bewohner kann sich über einen Telefonanbieter seiner Wahl in seinem Zimmer einen eigenen Anschluss installieren. Entsprechende Voraussetzungen (inkl. TV-Anschluss) sind gegeben.

Im Gebäude ist ein Bettenfahrstuhl vorhanden. Dieser ist mit einer akustischen und optischen Signalanlage ausgestattet und verfügt über eine Notabschaltung sowie eine Aufschaltung auf das EDV-System und auf einen Fahrstuhlnotruf.

Eine Hygieneordnung wird in Kraft gesetzt, in deren Umsetzung alle Mitarbeiter einbezogen werden. Für die Einhaltung der Hygieneordnung sorgt ein Hygieneverantwortlicher, der aus den Mitarbeitern gewählt und ggf. zu einer Schulung delegiert wird.

Ein jederzeitiges Verlassen der Einrichtung sowie Aufenthalts- und Bewegungsmöglichkeit nachts ist gewährleistet.

Unser Altenpflegeheim ist offen für alle Pflegebedürftige, die die Voraussetzungen einer Heimaufnahme (Pflegestufe 1-3 bzw. Härtefall) erfüllen, mit Ausnahme von Beatmungspatienten im Wachkoma. Es wird kein pflegefachlicher Schwerpunkt im Versorgungsvertrag vereinbart. Eine Begrenzung der Altersstrukturen ist nicht vorgegeben. Ebenso gibt es keine Vorgabe für Anteile von Frauen und Männern in der Einrichtung. Ihr Anteil kann lediglich bei hoher Auslastung der Bettenzahl zeitweilig beeinflusst werden.

Wir wollen unseren Bewohnern helfen, ein möglichst selbstbestimmtes und selbständiges, der Würde des Menschen entsprechendes Leben zu führen. Die im Konzept aufgeführten Dokumente sind Bestandteil unseres Qualitätshandbuches. Über dessen Inhalte und die Anwendung in der täglichen Pflegepraxis werden die Mitarbeiter rechtzeitig vor Betriebsaufnahme geschult und belehrt.